Dialog-KommissionProfilDie Kommission für den Interreligiösen Dialog (KIRD) im Erzbistum Bamberg wurde im Juni 2008 von Erzbischof Dr. Ludwig Schick offiziell bestätigt. Ihre derzeit 17 Mitglieder stammen aus der katholischen Kirche, der evangelisch-lutherischen bzw. reformierten Kirche sowie aus dem Islam. Die Teilnahme eines oder mehrerer Vertreter des Judentums wird angestrebt. Die KIRD fördert innerhalb der Erzdiözese den interreligiösen Dialog auf unterschiedlichen Ebenen. Als wichtiges Ziel des Dialogs gilt, für politisch-gesellschaftliche und kirchlich-pastorale Fragen Hilfestellungen und Denkan-stöße zu erarbeiten. Die Kommission versteht sich zum einen als „think tank“, zum anderen als Beratungsgremium für die Erzdiözese und für Gemeinden. Sie ist Ansprechpartner für konkrete Anfragen zum interreligiösen Dialog bzw. vermittelt solche entsprechend weiter. Voraussetzung für den Dialog ist ein klarer, eigener Standpunkt aller Beteiligten sowie eine unmissverständliche Offenheit gegenüber der Meinung anderer. Ziel der Kommission ist es, ein effizientes Netzwerk von Multiplikatoren zu schaffen. Dazu gehört der Aufbau von Dialog-, Informations- und Beratungsnetzwerken bzw., wo bereits vorhanden, ihre Erweiterung und Förderung.
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